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Gehaltsumfrage 2006/07

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte User,
 
der RENO Bundesverband hat auf dieser Internetseite die aktuelle Gehaltsumfrage aus den Daten, die wir über die Jahreswende 2006/2007 erhalten haben ausgewertet und für Sie veröffentlicht. Wir danken an dieser Stelle allen Kollegen, die sich beteiligt haben, wenn wir uns auch eine größere Teilnahme gewünscht hätten.

Ergebnis

An der Befragung beteiligten sich 53 % unserer Mitglieder bundesweit. Leider war aus einigen Bundesländern die Beteiligung sehr gering, so dass keine detaillierten Aufschlüsslungen für diese Bundesländer erfolgen konnten. Der Anteil der männlichen Kollegen lag bei 3 %, so dass wir diese Auswertung auf die Kolleginnen ausgerichtet haben.
Die Auswertung zeigt uns, dass wir in einem überwiegenden Frauenberuf arbeiten.
Erfreulich ist, dass 97,5% der Befragten in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis stehen, und nur ein geringer Teil in sich in befristeten Arbeitsverhältnissen befindet.
 
 
Zum Zeitpunkt der Befragung waren 93% der Teilnehmer/innen in den letzten 24 Monaten nicht arbeitslos gewesen. Nur 7% der Befragten erklärten, innerhalb der letzten 24 Monate vor der Befragung arbeitslos gewesen zu sein.
 

Zur wöchentlichen Arbeitszeit gab der größte Teil der Befragten 40 Wochenstunden an, nämlich 52,9%.
Nur 20,9% der Befragten arbeiten 38 Wochenstunden, 7,0% 35 Wochenstunden, 9,3% 30 Wochenstunden, bis 24 Wochenstunden arbeiten 2,1%,bis 20 Wochenstunden 5,9% der Befragten.
 
Interessant waren die Aussagen zur tatsächlichen Arbeitszeit. Hier gaben 48% an, überhaupt Überstunden zu machen. Die Anzahl der Überstunden lag bei 59 % der Überstunden

Leistenden zwischen 1 und 4 Mehrstunden pro Woche. Bei 33% der Befragten kommen jedoch regelmäßig Überstunden von 5 bis 9 Stunden zusammen.

Über die Hälfte, 54,1% der Befragten, gaben an, dass sie Überstunden durch Freizeitausgleich abgelten können. 16,1% bekommendie Überstunden teils vergütet, teils Freizeitausgleich. 6% der Befragten bekommen immer eine Vergütung.

Immer noch zu hoch ist der Anteil an Überstunden, die überhaupt nicht vergütet werden,dies ist bei 23,9% der Befragten der Fall gewesen.

Zu den Urlaubsansprüchen kann man sagen, dass sich der Urlaubsanspruch an die gesetzlichen Vorgaben hält, die Mehrheit der Befragten erhält zwischen 24 – 26 Tagen Urlaub, allerdings wird noch zwischen Werk- und Arbeitstagen unterschieden. 47,0% erhalten den
Urlaub nach Arbeitstagen, 27,6% der Befragten nach Werktagen berechnet.
unter 20 Arbeitstage
1,4%
21-23 Arbeitstage
3,5%
24-26 Arbeitstage
47,0%
27-29 Arbeitstage
24,0%
30-32 Arbeitstage
23,8%
über 32 Arbeitstage
0,4%
unter 20 Werktage
0,0%
21-23 Werktage
0,0%
24-26 Werktage
58,6%
27-29 Werktage
27,6%
30-32 Werktage
10,3%
über 32 Werktage
3,4%
Die Angaben zum Jahresbruttogehalt setzen sich wie folgt zusammen:
12 Gehälter
72,1%
13 Gehälter
27,0%
14 Gehälter
0,9%

Urlaubsgeld

21,2%

Weihnachtsgeld

29,9%

Treueprämien

4,1%

Fahrtkosten

29,2%

Dienstwagen

2,3%

Mittagstisch

3,0%

Kinderbetreuungszuschuss

2,5%

VWL

29,0%

Fortbildung

21,2%

Direktlebensversicherung

13,0%

Pensionskasse

8,2%

freiwillige Rente (Riester etc.)

2,0%

Sonstige

Zum Beruf gaben die Befragten folgende Angaben:
 
45,7% sind Rechtsanwaltsfachangestellte/r gefolgt von 38,1%Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten, dann folgen die Rechtsfachwirte/innen mit 13,7%, die Bürovorsteher/in ohne Abschluss mit 6,9% und die Bürovorsteher/in mit Abschluss 5,0%.
 
Notarfachwirt/in/Notarassistent/in/Notarinspektor/in, sonstiger kaufmännischer Beruf, sonstige Ausbildung gaben 2% an, Notarfachangestellte/r waren 1,1%. 0,2% der Befragten waren ohne Ausbildung.
Bei der Frage nach zusätzlichen Kenntnissen/ Fertigkeiten haben immerhin 20,8% der Befragten fremdsprachenkenntnisse, 2,8% die Ausbildereignungsprüfung angegeben.
 

 16,4% arbeiten ausschließlich selbstständige / 53,2% arbeiten überwiegend selbstständige / 22,4% arbeiten teilweise selbstständig / 8% arbeiten weisungsgebunden

Der überwiegende Teil der Befragten, nämlich 83%, arbeitet mit Computern und Anwalts- / Notariatssoftware, 16% arbeiten mit dem Computer und lediglich einer Textverarbeit-ung, nur 1% arbeitet heute noch ohne Computer.
88% der Befragten gaben an, einen Internetzugang am Arbeitsplatz zu haben, 12% der Befragten haben keinen.

Die Altersgruppe von 26 bis 30 Jahren war am häufigsten vertreten, gefolgt von der Alters-gruppe zwischen 22 bis 25 Jahren, auch die Altersgruppe 31 bis 35 Jahren war stark vertreten. Der zeitliche Zwischenraum ergibt sich wohl nach wie vor aus der Tatsache, dass auch Erziehungszeiten von Kindern absolviert werden. Die am häufigsten vertretene Alters-gruppe zwischen 26 und 30 Jahren hatte in der Regel ein bis fünf Berufsjahre absolviert.

bis 21 Jahre

4,4%

ab 22 bis 25 Jahre

18,9%

ab 26 bis 30 Jahre

28,5%

ab 31 bis 35 Jahre

15,1%

ab 36 bis 40 Jahre

11,1%

ab 41 bis 45 Jahre

11,1%

ab 46 Jahre

11,1%

 

Abgeschlossene Berufsjahre

1 bis 5

32,2%

6 bis 10

26,9%

11 bis 15

15,4%

mehr als 15

25,5%

Gehälter

Die von den Befragten angegebenen Gehälter bezogen sich auf jeweils verschiedene vertraglich vereinbarte Arbeitszeiten. Um die Gehälter vergleichbar zu machen, haben wir sie auf jeweils 173 Monatsstunden (40-Stunden-Woche) umgerechnet nach der allgemein üblichen Formel

xx Wochenstunden x 13 (Wochen) : 3(Monate).


 

Jahresbrutto auf 40 Std. umgerechnet
1 bis 5 Berufsjahre

Mittel

20906

Min

10936

Max

56800

Monatsmittelgehalt: 1.742,00 €

Jahresbrutto auf 40 Std. umgerechnet
6 bis 10 Berufsjahre

Mittel

24671

Min

12632

Max

51000

Monatsmittelgehalt: 2.055,00€

Jahresbrutto auf 40 Std. umgerechnet
11 bis 15 Berufsjahre

Mittel

27543

Min

13440

Max

72000

Monatsmittelgehalt: 2.295,00 €

Jahresbrutto auf 40 Std. umgerechnet
mehr als 15 Berufsjahre

Mittel

36289

Min

14300

Max

73684

Monatsmittelgehalt: 3.024,00 €

 

Jahresbrutto 40 Std.
 

bis 21

ab 22 bis 25

ab 26 bis 30

ab 31 bis 35

ab 36 bis 40

ab 41 bis 45

ab 46

unter 15000 €

20,8%

10,6%

5,8%

3,6%

3,3%

3,3%

0,0%

ab 15001 € bis 18000 €

37,5%

24,0%

14,7%

7,2%

3,3%

4,9%

0,0%

ab 18001 € bis 20000 €

4,2%

25,0%

9,6%

4,8%

8,2%

4,9%

1,6%

ab 20001 € bis 22000 €

12,5%

13,5%

18,6%

14,5%

6,6%

3,3%

4,9%

ab 22001 € bis 24000 €

12,5%

10,6%

10,9%

7,2%

11,5%

4,9%

8,2%

ab 24001 € bis 26000 €

4,2%

6,7%

11,5%

6,0%

11,5%

3,3%

4,9%

ab 26001 € bis 30000 €

4,2%

6,7%

12,8%

18,1%

16,4%

18,0%

11,5%

ab 30001 € bis 35000 €

4,2%

2,9%

10,3%

19,3%

18,0%

23,0%

21,3%

ab 35001 € bis 40000 €

0,0%

0,0%

4,5%

8,4%

6,6%

9,8%

19,7%

ab 40001 € bis 45000 €

0,0%

0,0%

0,6%

6,0%

8,2%

6,6%

6,6%

über 45001 €

0,0%

0,0%

0,6%

4,8%

6,6%

18,0%

21,3%

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittel

19234

20016

23489

28661

29321

33465

36605

Min

10936

12000

12632

13440

13200

12960

19040

Max

32110

34716

49231

72000

66815

72429

73684

Jahresbrutto 40 Std.
Rechtsanwaltsfachangestellte/r

Mittel

25.481

Min

10.936

Max

72.000

Jahresbrutto 40 Std.
Notarfachangestellte/r

Mittel

43.183

Min

26.760

Max

72.000

Jahresbrutto 40 Std.
Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r

Mittel

25.768

Min

12.798

Max

72.429

Jahresbrutto 40 Std.
Bürovorsteher/in

Mittel

35.435

Min

18.182

Max

66.815

Jahresbrutto 40 Std.
Rechtsfachwirt/in

Mittel

29.149

Min

17.550

Max

58.300

Für die Berufsversion Notarfachwirt/in /
Notarassistent/in / Notarinspektor/in konnten
keine Daten ermittelt werden, es wurden nicht
genügend Informationen erhoben.

 
 
Min
Mittelwert
Max
Baden-Württemberg
 
12.000
31.176
72.000
Bayern
 
13.658
30.963
72.000
Berlin
 
13.450
25.455
53.333
Brandenburg
 
14.400
24.738
43.546
Bremen
 
17.000
25.022
42.105
Hamburg
 
18.000
30.499
68.889
Hessen
 
17.519
30.048
62.105
M-V
 
0
0
0
Niedersachsen
 
15.600
24.837
73.684
Nordrhein-Westfalen
 
12.798
26.491
72.429
Rheinland-Pfalz
 
14.400
23.963
45.600
Saarland
 
0
0
0
Sachsen
 
12.000
18.045
35.000
Sachsen-Anhalt
 
0
0
0
Schleswig-Holstein
 
15.600
22.856
40.000
Thüringen
 
0
0
0

Leider konnte für die Bundesländer Mecklenburg – Vorpommern, Saarland, Sachsen –Anhalt und Thüringen keine Auswertung erfolgen, da die Beteiligung zu gering war.
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