
In diesem Jahr hat der RENO Bundesverband eine Gehaltsumfrage unter den Angestellten in den Rechtsanwalts-kanzleien und Notariaten bundesweit durchgeführt. Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen für Ihre Beteiligung.
3277 Umfragebögen konnten nach Daten- und Plausibilitätsprüfung ausgewertet werden.
Die Auswertung zeigte auch in diesem Jahr, dass wir in einem überwiegenden Frauenberuf arbeiten. Der Anteil der teilnehmenden, männlichen Kollegen lag bei 3,2 %.
Mit 64,2 % arbeiten die meisten Kolleginnen und Kollegen in einer Rechtsanwaltskanzlei, gefolgt von Rechtsanwaltskanzlei/Notariat.
Arbeitsplätze:
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Notariat Rechtsanwaltskanzlei / Notariat Rechtsanwalt/Steuerberater/Wirtschaftprüfer |
02,7% |
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Dies spiegelt sich auch in den Angaben zum Beruf wieder:
Ich bin
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Rechtsanwaltsfachangestellte/r Notarfachangestellte/r Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r Rechts-/Notarfachwirt/Bürovorsteher/in sonstiger kaufmännischer Beruf sonstige Ausbildung ohne Ausbildung |
47,3% |
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Zum Tätigkeitsbereich gab der größte Teil der teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen die überwiegende selbständige Sachbearbeitung (45,7 %) an, gefolgt von der teilweisen selbständigen Sachbearbeitung (34,7 %) und erfreulicherweise lag die fachliche Mitarbeiterführung bei 12,4 %. Die weisungsgebundene, nicht selbständige Sachbearbeitung war nur mit 7,2% vertreten.
Zum Arbeitsvertrag beantworteten erfreulicherweise 96,8 %, dass ihr Arbeitsverhältnis unbefristet ist. Der Anteil der befristeten Arbeitsverhältnisse lag damit nur bei 3,2 %.
Nach wie vor beträgt die wöchentliche Arbeitszeit der Kolleginnen und Kollegen größtenteils 40 Stunden.
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bis 10 Stunden |
00,8% |
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bis 15 Stunden |
00,9% |
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bis 20 Stunden |
06,8% |
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bis 24 Stunden |
02,0% |
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bis 30 Stunden |
11,1% |
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bis 35 Stunden |
08,1% |
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bis 38 Stunden |
11,0% |
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bis 40 Stunden |
57,5% |
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mehr als 40 Stunden |
01,7% |
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Zur Mehrarbeit gaben 2006 noch 48 % an Überstunden zu leisten, so traf dies 2011 nur noch auf 36,4 % der Teilnehmer/innen zu.
Die Mehrarbeitszeit lag bei:
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0 Mehrstunden pro Woche |
3,0% |
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Die Mehrarbeit wird immer noch hauptsächlich mit Freizeit ausgeglichen (67,4 %), 12, 8 % der Befragten gaben an, eine Vergütung zu erhalten, 4,4 % erhalten teils eine Vergütung als auch Freizeitausgleich. Erfreulicherweise ist der Anteil an Mehrarbeit, die nicht vergütet wird bzw. schon in der Vergütung enthalten ist auf 12,4 % zurückgegangen. (2006 waren es noch 23,9 %)
Der Urlaubsanspruch nach Arbeitstagen lag bei:
0 – 20 Tage = 00,9% / 21 – 23 Tage = 03,0% / 24 – 26 Tage = 49,6%
27 – 29 Tage = 19,3% / 30 – 32 Tage = 18,6% / über 32 Tage = 00,6%
Insgesamt gesehen hält sich der Urlaubsanspruch an die gesetzlichen Vorgaben. Die Mehrheit der Befragten hat einen Urlaubsanspruch von 24 – 26 Arbeitstagen.
Zum Gehalt wurden folgende Angaben gemacht:
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Anzahl der Gehälter:
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Zusätzliche Leistung:
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Um die angegebenen Gehälter vergleichbar zu machen, haben wir sie auf 40-Wochenstunden (173 Monatsstunden) umgerechnet.
Wir haben die Auswertungen nach Bundesländern vorgenommen. Eine Auswertung nach Postleitzahlen war auf Grund der Beteiligung nicht flächendeckend möglich. Die Übersichten sind nach den Berufsgruppen und nach Berufserfahren erstellt.
Alle Angaben, die uns übermittelt wurden, werden vertraulich behandelt und bleiben selbstverständlich anonym. Zugesandte Fragebögen wurden nach der Auswertung ordnungsgemäß vernichtet.
Übersicht: Jahresgehalt, Berufserfahrung und Bundesländer:
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1 – 5 Jahre |
6 – 12 Jahre |
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Baden-Württemberg |
21.712 |
28.473 |
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Bayern |
23.002 |
28.092 |
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Berlin |
22.170 |
25.857 |
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Brandenburg |
16.522 |
21.948 |
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Bremen |
21.607 |
26.338 |
|
Hamburg |
23.189 |
28.030 |
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Hessen |
23.671 |
29.267 |
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Mecklenburg-Vorpommern |
16.406 |
18.477 |
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Niedersachsen |
19.020 |
23.724 |
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Nordrhein-Westfalen |
20.754 |
24.105 |
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Rheinland-Pfalz |
20.203 |
22.577 |
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Saarland |
18.322 |
21.111 |
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Sachsen |
17.956 |
17.885 |
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Sachsen-Anhalt |
16.820 |
16.465 |
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Schleswig-Holstein |
20.532 |
22.910 |
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Thüringen |
17.424 |
17.460 |
Übersicht: Jahresgehalt, Berufsgruppen und Bundesländer
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BG 1
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BG 2
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BG 3 |
BG 4
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Baden-Württemberg |
25.983 |
32.500 |
0*1 |
34.448 |
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Bayern |
25.911 |
29.876 |
0*1 |
31.619 |
|
Berlin* |
23.672 |
28.444 |
24.862 |
32.644 |
|
Brandenburg |
19.392 |
22.500 |
0*1 |
27.612 |
|
Bremen* |
24.381 |
25.235 |
25.708 |
34.072 |
|
Hamburg* |
28.943 |
40.622 |
34.014 |
34.273 |
|
Hessen* |
24.733 |
34.667 |
28.654 |
34.328 |
|
Mecklenburg-Vorpommern |
17.194 |
22.840 |
0*1 |
20.418 |
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Niedersachsen* |
20.523 |
25.968 |
22.976 |
29.364 |
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Nordrhein-Westfalen* |
23.155 |
40.081 |
24.684 |
30.573 |
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Rheinland-Pfalz |
20.539 |
27.257 |
0*1 |
26.653 |
|
Saarland |
19.014 |
35.000 |
0*1 |
32.653 |
|
Sachsen |
17.804 |
22.358 |
0*1 |
19.836 |
|
Sachsen-Anhalt |
16.634 |
0 |
0*1 |
22.740 |
|
Schleswig-Holstein* |
22.207 |
0 |
10.956 |
29.302 |
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Thüringen |
16.953 |
26.400 |
0*1 |
18.107 |
BG 1: Rechtsanwaltsfachangestellte/r
BG 2:Notarfachangestellte/r
BG 3:Rechtsanwalts- /Notarfachange-stellte/r.
BG 4:Fachwirt/in – Bürovorsteher/in
* In diesen Bundesländern gibt es das Anwaltsnotariat, d. h. die Befragten haben Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte gelernt. Sie arbeiten in der Praxis aber überwiegend in nur einem Berufszweig.
Zu der Berufsgruppe Notarfachangestellte liegen in den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein keine Angaben vor.
*1 In diesen Bundesländern gibt es das „Nur-Notariat“ (hauptberufliche Notare). Hier werden Ausbildung und Tätigkeit in Rechtsanwaltsfachangestellte oder Notarfachangestellte unterschieden. Die Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte kommt hier nicht vor.